Bild: Oldiefan

Kohlmeise (Parus major)

Kohlmeise 1
00:00 / 01:09

Tonaufnahme: Gerard Olivier, Burgundy, Frankreich, März

Die Kohlmeise beginnt oft schon im Januar oder Februar zu singen. Dann grenzt sie bereits ihr Revier mit ihrem Gesang ab.

​Bei genauerem Hinhören hat die Kohlmeise einen recht variablen Gesang, jedes Männchen beherrscht mehrere verschiedene Strophentypen. Der Gesang besteht jedoch (fast) immer aus rhythmischen Wiederholungen und ist kräftig, sein Klang ist metallisch. Daher wurde die Kohlmeise früher auch Schlossermeise genannt.

Ich habe drei unterschiedliche Gesangsaufnahmen mit den entsprechenden Sonagrammen ausgewählt, um die Variabilität des Gesanges aufzuzeigen.

Kohlmeise 2
00:00 / 01:02

Tonaufnahme: Eetu Paljakka, Uusima, Finnland, Februar

Kohlmeise 3
00:00 / 02:22

Tonaufnahme: Stanislas Wroza, Île-de-Fance, Frankreich, März

Der erste Gesang (Kohlmeise 1) klingt wie "titütitütitütitü..." und der zweite (Kohlmeise 2) wie "zizidä-zizidä-zizidä...". Wie würden Sie den dritten Gesang aufschreiben?

 

Der bekannteste Merkspruch zum Kohlmeisengesang ist:

"Zyt da, Zyt da, Zyt da...", oft hört man auch: "Zyt isch da, Zyt isch da,..."

"s'isch Zy, s'isch Zyt, s'isch Zyt" beschreibt einen weiteren Gesangsrhythmus.

Der Gesang der Kohlmeise kann mit dem der Tannenmeise oder des Zilpzalp verwechselt werden.

Die Kohlmeise kann man mit zwei unterschiedlichen Gesängen in der "I Waldexkursion" zurückhören. Versuchen Sie die beiden Gesänge in der Waldaufnahme zurückzuhören.

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